WE:LE

Ich hatte ein schönes Wochenende in Leipzig. Freitag Abend ging es in die Damenhandschuhfabrik (was es früher alles so gab…) nach Plagwitz zur Live-Show von Catnapp. Sehr grimey, sehr punkig und energetisch – der Auftritt der 24jährigen aus Argentinien ging voll auf die Zwölf. Auch wenn die DHF etwas spärlich besucht war, versprühte die junge Dame unglaublich viel Energie und rappte über eine Mischung aus Trap-Beats, Hiphop und Grime. Das erinnerte mich stark an den frühen Dizzee Rascal, Die Antwoord, Lady Sovereign und auch an The Prodigy.

Am nächsten Abend ging es ins Conne Island. Den Anfang machten Main Moe und sein DJ Q-Cut. Main Moe, der Sympathiebolzen aus Magdeburg, verbreitete eine sehr angenehme Stimmung und weiß was Wortwitz ist. Hier wurde Charme verteilt als wäre er unbegrenzt – das überträgt sich auch aufs Publikum und hinterlässt eine bleibende gute Stimmung – sehr gut gemacht.

Danach ging es weiter mit Miles Bonny & The Ruffcats. Am Anfang sehr soulig (Lumberjack!) und am Ende unglaublich funky. Erinnerte ein wenig an Fat Freddys Drop, weshalb schon gemunkelt wurde ob er denn auch aus Neuseeland käme. Falsch gedacht Frau Funko, er kommt aus Kansas. Hätte man ja wissen können, ist ja kein Unbekannter mehr.

Drittes Konzert an diesem Abend kam von Yara Bravo. Sehr positiv gestimmt, rappend Liebe verteilend und dabei stets dope.

Danach folgte Chefket und DJ Invisible, oder besser gesagt Chefket plus CD-Spieler. Chefket machte das alleine richtig gut, rappte sehr gut, verständlich und intelligent. Später verließ er die Bühne um eine Cypher (ein Kreis) vor der Bühne zu bilden. Die schlechtesten Tänzer sollen hier tanzen, ermunterte er die Gäste. Ein gewisser Rasputin ließ sich nicht lumpen, machte den Auftakt und prompt folgten dann doch noch zwei Tänzer. Schöne Stimmung, schöne Aktion.

Und dann das Highlight: Oddisee und Band. Das war wirklich eine starke Show. Sehr laut und sehr dynamisch. Der Keyboarder machte allein schon die halbe Show – ich dachte er sei schwerelos und klebe nur mit den Fingerkuppen am Keyboard, so wild ist der umhergesprungen. Oddisse hats krachen lassen, definitiv.

Fünf Konzerte an einem Abend (bzw. 6 an einem WE), das war fast wie ein kleines Festival – sehr schön. Ein Hoch auf LEipzig, die Künstler und die Sternburg Brauerei!

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