Bahnfahren und rumpöbeln

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Was ist das? Warum hab ich davon nichts mitbekommen, ich liebe doch Bahnen! Gut, das Ding fährt ohne Schiene, aber trotzdem. Diese sog. M11 fuhr Anfang Juni von Friedrichshain nach Kreuzberg und zurück, Betreiber ist die CVG, die Canion Verkehrsbetriebe (das G aus BVG kommt von Aktien-Gesellschaft). Dahinter steckt vermutlich bis offensichtlich Fino von QB, seines Zeichens Westberliner Graffitiurgestein:

Diese M11 fuhr leider nur einen Tag, könnte aber mit der ortsüblichen, vulgo: berolinischen, Verzögerung eines Tages doch fahren. Die M10, die bis dato vor der alten Grenze endet, wird verlängert über die Oberbaumbaumbrücke bis zum Hermannplatz und fährt dann retour durch die halbe Stadt bis nach Moabit.

Das wird dauern. Der „Flughafen“ dauert noch, die S21 vom Nordring zum Hauptbahnhof dauert noch, nur dieses „Schloss“ wird wohl dieses Jahr fertig. Hier kann man das zwar nachlesen, aber ich rate davon ab. Der erste Satz: Berlin boomt. Super Morgenpost, so beginnt man einen Artikel. Mit einem Passanten aus Wien, philosophierend über Streetart, Graffiti, dem Konservatismus des 1.Wiener Bezirkes, beende ich meinen. Die erste Minute sind überwiegend Tags von Puber zu sehen, danach kommen ein paar interessante Gedanken. In den Kommentaren pulsiert deshalb eine Wiener Halsschlagader sofort: „Wenn ich einen mit ner Spraydose erwische wird er bereuen dass er je geboren ist“

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Zwischendurch #27: Auf der Jagd nach dem Haq

 

Was für eine Odysee. Ich dachte (Fehler), wenn das Album Haq von Said & Brenk Sinatra auf Platz 7 der Verkaufscharts ist, sollte das doch auch in einem Plattenladen zu finden sein. Also ich los, zum Ku’Damm und von dort mit der U1 rüber in den Osten, zur Warschauer Straße. Weiterlesen „Zwischendurch #27: Auf der Jagd nach dem Haq“

Der Superzug

Hier: Mein Gejammer über Ohrenschmerzen und Blütenstaub

Mein Ohr tut schrecklich weh, ich suche jetzt einen HNO Arzt. Danach werde ich die Birken in der Birkenstraße fällen und sie zu Laminat verarbeiten um meine Schleimhäute zu rächen. 

Dort: Die Bundesbahn und ihre neuen Schnellstrecken.

Das & dies

Ich erhalte eine Einladung zu Slack. Soll noch besser sein als Google-Drive. Mit Messenger, Workflow, und super zum kreativ Arbeiten dings. Denke an die zahlreichen Google-Drive Einladungen zu Arbeitsgruppen die dann doch irgendwann zur digitalen Rumpelkammer verkümmert sind. Jeder stellt einen Wäschetrockner oder einen Reisekoffer in diese Kammer, damit die anderen sehen, oh da hat jemand was in die Kammer gepackt, dann kann ich meine kaputte Waschmaschine auch noch dazustellen. Na bitteschön, soll sich Google doch um das Ausmisten dieser Server kümmern. Ist ja auch alles praktisch, natürlich, schneller arbeiten ist immer besser. Lese von E2EE aka end-to-end encryption und wundere mich warum das tatsächlich mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung übersetzt wird. Denke an die Du-Röhre, und ob Menschen bald Felsmusik hören oder ob ich der BSR eine elektronische Nachricht schreibe, weil soviele Kühlschränke vor der Haustüre stehen, dass ich nicht mehr raus komme.

 

 

Alle machen Horrorcore

Super, danke an Justus Jonas dass es die Songs doch noch raus aus Staiger und Maulis wundersamen Rapwoche geschafft haben. Es gibt ein Leben neben der Kanzlei. Bis ich Krebs hab, gibt es Hummer. Viel Spaß auf der Darknet Trapcouch.

Autonome Aktion: Rettet die Bockwurst

Das meiste gibts ja noch oder schon wieder. Rettet die Bockwurst!

 

 

„ihr könnt vielleicht in bremen die existenz von ökoschlächtern versauen, ihr könnt auch im ruhrgebiet förstern die beine brechen, aber ihr werdet in ostberlin mit eurem scheißdreck nicht durchkommen, weil es hier für spinner wie euch keinerlei rückhalt gibt. Weiterlesen „Autonome Aktion: Rettet die Bockwurst“

Drittgrößte Insel

Ich bin wieder in Nordberlin und warte noch auf das Internet, einen Kühlschrank gibts heute Abend. Die drei Monate in Neukölln verbuche ich dann in der Biografie als (Spätfolgen der) Verwirrung und Verzweiflung. Schöne Grüße an die Jesus-ist-tot-Griller in Frankfurt und an den Schmidtspieler. Hier etwas Jazz von Pharao Sanders, es kracht und quietscht – das muss man abkönnen. Falls es lieber ruhig zu gehen soll, empfehle ich die Klaviermusik von Ryo Fukui. Auf bald.