Zwischendurch #26

Zum Sonntag Abend ein bisschen Jazz und Funk, ich sitze gerade vorm Kamin und lasse die Woche ausklingen. Es geht los mit dem großartigen Manfred Krug, den ich leider erst zu spät entdeckte. Danke an Shacke1 für den Tipp!

Namentlich stets bekannt, leider bis dato nie gehört: Hildegard Knef. Wen der Sonntagsblues packt, Weiterlesen „Zwischendurch #26“

Zwischendurch #24: Futschi trinken

Jetzt zwei Videos, beide sehr unterschiedlich, beide aus Berlin, beide erzählen vom Futschi, dem Westberliner Kneipengetränk, das inzwischen als played out Detail von Literaten benutzt wird bzw. wurde um das Geschehen authentisch in Westberlin zu verorten. Trink ich ja nicht so, aber was solls.

Wilmersdorf. Kauz, irgendwo zwischen Rüdesheimer und Heidelberger Platz. Verfolg ich seit 2013. Wie immer wenn was gut ist, kennt kaum einer. Das hat Flavour und taucht nirgendswo auf, Schade.

Wedding. Shacke1 hängt entweder Futschi trinkend in der Kneipe oder betätigt sich sportlich beim Training im Zugdepot. Der Orpheus vom Nordkreuz. Das ist eine Granate, optisch und akustisch. Das Zündet, kennt man in Nordberlin.

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Zwischendurch #16

Diese Vorstellung ist schon lange überfällig: Disslike, ein Format von hyperboleTV, konfrontiert Menschen mit youtube-Kommentaren. Das ist sehr unterhaltend, sofern beim Gast Schlagfertigkeit und Humor vorhanden ist. Zum Großteil sind die Gäste Rapper, aber auch ein Herr, der jüngst im Zusammenhang mit dem Wort „Unrechtsstaat*“ medial präsent war, zählt dazu:

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Everything Amazing – Nobody Happy

Andreas Lamoth & Frederic Leitzke von etitude pictures begleiteten die Malerin Julia Benz vor ihrer Einzelausstellung in der Galerie Urban Spree. Immer wieder inspirierend, manche Aussagen würde ich direkt unterschreiben – auch wenn es am Anfang etwas kitschig rüberkommt. Ich mag ihre Bilder und die Technik des Schichtens (für die Jüngeren: „layern“).

 

via: ilovegraffiti.de

Seitenloge II

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 Zugegeben, Theater hat mich früher nicht interessiert. Ich hatte dazu keinerlei Zugang und verschanzte mich hinter einer Mauer aus Stereotypen. Ich hielt das fürchterlich lange für eine selbstgerechte Zelebrierung des Bürgertums, das sich und seine Wohlstandswampe in edlen Zwirn packt um sich bei einem expressiven Theaterstück im Namen der kulturellen Bildung anschreien lässt. Das epische Theater war nur ein Begriff im Deutschunterricht. Und der war bis auf die letzten zwei Jahre alles andere als anregend. Fontane war Folter.

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Delirium

Schöne Aufnahmen aus dem Wedding: Schinkels Nazarethkirche am Leopoldplatz, Juhnkes Grabmal in der Fordoner Straße, die Müllerstraße und weitere Orte  vereint im Video zu Delirium Tremens. Dazu serviert wird Vodka aus der Grapefruit. Ein Prost auf Hiob und Morlockk Dilemma, die nach Hang zur Dramatik (2007) und Apokalypse Jetzt (2009) am 28. Februar 2014 ihr drittes Album Kapitalismus Jetzt veröffentlichen.

Das Sample ertönt auch bei No Shame von Retrogott & Hulk Hodn, bekannt von der Zitate EP (2009).

Berlin: U-Bahnnetz aus der Luft

Für mehr Überblick, welche U-Bahnlinie wohin fährt. Wer eine bessere Luftaufnahme hat, her damit. War die beste die ich finden konnte – das Original stammt von dem Künstler Aram Bartholl. Das untere Bild, inklusive Stadtbahn-, Ringbahn– und U-Bahnstationen gibts auf Klick in groß. Ich konnte nicht alle Stationen berücksichtigen, zum einen könnte man sonst kaum noch was erkennen, zum anderen lassen sich nicht alle Stationen genau verorten. Die S-Bahn habe ich, bis auf Ring- und Stadtbahn, vernachlässigt. Schade, dass weite Teile des Südens nicht zu sehen sind. Sorry Neukölln, Sorry Schöneberg, Sorry Tempelhof, usw.

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