Zwischendurch #26

Zum Sonntag Abend ein bisschen Jazz und Funk, ich sitze gerade vorm Kamin und lasse die Woche ausklingen. Es geht los mit dem großartigen Manfred Krug, den ich leider erst zu spät entdeckte. Danke an Shacke1 für den Tipp!

Namentlich stets bekannt, leider bis dato nie gehört: Hildegard Knef. Wen der Sonntagsblues packt, Weiterlesen „Zwischendurch #26“

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Stations Of The Elevated

Nostalgische Gefühle kommen auf: Als Manfred Kirchheimer 1979 die Graffiti – Kunst der New Yorker Hochbahnen mit seiner Kamera festhielt, war sie schon im Verschwinden begriffen, weil der New Yorker Bürgermeister den Sprayern den Kampf angesagt hatte und die Bahnen so schnell säubern ließ, dass sie keine Chance mehr hatten.

Auch die Jazz-Musik war 1979 ein Anachronismus, denn zur Kultur der schwarzen Sprayer gehörten Rap und Breakdance, nicht die so schöne einlullende Jazzmusik, ohne die der Film eine ganz andere Stimmung hätte.

(…)

Irgendwann fahren die Züge schneller, und in der entgegen gesetzten Richtung werden die Malereien aggressiver: Man sieht in die Mündung eines Revolvers, auf weiße Totenköpfe, auf gewaltige stählerne Brückenkonstruktionen, zwischen denen die Züge durchfahren, auf triste Hochhaussiedlungen aus rotem Backstein, vor denen schwarze Kids spielen, auf einen ausrangierten Panzer mitten auf der Wiese. Das sind die Momente, in denen man spürt, dass es Kirchheimer jenseits aller Ästhetik auch darum ging, das Leben im schwarzen Ghetto zu zeigen, das solche Graffitis entstehen ließ.

(…)

via: MOP-Distribution. Text von: Andrea Dittgen.

(Videolink aktualisiert: 03.12.2013)

Captain Murphy – Duality

DUALITY

Captain Murphy – Duality.
2 x 15 x MP3, 320kbps . November 2012 (inkl. Instrumentals)

Was vor einem halben Jahr noch vermutet wurde, ist  längst kein Geheimnis mehr: Captain Murphys Großtante ist Alice Coltrane. Das Versteckspiel ist beendet und Mr. Ellison bescherte uns als Captain Murphy das Mixtape Duality. Kann man hier ansehen und/oder hier downloaden. Düstere Raps (Pitchbending!), Einflüsse aus Jazz und Funk  – eine bunte Mischung aus Beats von Jeremiah Jae und FlyLo wechseln sich ab.  Muss aber gestehen, dass Dexters Der Elfenbeinturm  deutlich mehr Power hat  als das von Flying Lotus produzierte  Mighty Morphin Foreskin. Beide Lieder basieren auf dem Lied Sabbath 3 von Cortex, möglicherweise bekannt von der Mind Fusion Vol.  2 von Madlib. Aber bei Jalapenos hab ich das eh wieder vergessen.  Schönes Extra: Für jeden Track gibt es ein spezielles Artwork:

CPTN

I beat this game everyday.I beat this game everyday. I beat this game everyday.

Die Kraszesten – Jetzt noch Kraszer EP

Die Kraszesten – Jetzt Noch Kraszer EP.
9 × MP3, 320kbps . April 2011

Sehr grün und gut gelaunt geht’s hier zu. Beats nach alter Rezeptur, dazu erlesene Cuts und eine ordentliche Portion Humor. Ein Glas Blanché zum grünen Spargel und ein Weiterlesen „Die Kraszesten – Jetzt noch Kraszer EP“

Brandt Brauer Frick

Brandt Brauer Frick. You Make Me real.
Studio !K7, November 2010.
Organisch, perkussiv, melancholisch und mit einem sehr potenten Weiterlesen „Brandt Brauer Frick“

Olé

Drugs are fun – Jazz is pain. Passend dazu empfehle ich ein Mixtape von The Killimanjaro Dark Jazz Ensemble . Sehr gut, auch wenn es teilweise sehr trippig zugeht – kein Wunder, schließlich steckt auch Bong-Ra hinter diesem Projekt.  Bei Pharaoh Sanders Neuinterpretation von Olé (Original von John Coltrane) hat es mich total weggeschossen:

Mixtape via Electronic Exploration.