Wien III

Schadekgasse12

Woche 7, der Schnitzelzähler steht bei -987. Zu wenig für die Halbzeitbilanz. Ich erhöhe den Mehlspeisenzähler durch den Verzehr eines Palatschinkens (vulgo: Plins) auf +1. Dem Wurstkonsum verfalle ich kaum noch, er ist vermutlich im eher ungesunden zweistelligen Bereich, die Hundert möcht ich nicht erreichen. Meistgegessene Wurst ist die fettige Käsekrainer, dicht gefolgt von der stark geräucherten Waldviertler. Das Bier aus dem Waldviertel ist ungenießbar, die Wurst dagegen sehr stark im Geschmack. Aus dem Rennen verabschiedet hat sich die übernatürlich fettige Burenwurst. Diese ist nur im Notfall bzw. nur stark alkoholisiert erträglich. Frankfurter (vulgo: Wiener) habe ich nur zuhause konsumiert. Mit dem Konsum einer Blunzn erziele ich im Bereich Innereien und Blut ebenfalls +1. Dringend Aufholbedarf besteht im Sachertortenverzehr. Während die Touristen streiten obs die von Demel oder Sacher sein soll, war ich beim altrosafarbenem Konditor Aida.

 

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Zwischendurch #25: Blutwurst

Dreimal Blutwurst Fidibus. Arabisch anmutende Schriftzeichen im Intro, unglaublicher Flow, kryptischer Text,  ??? am Ende. Verdammt gut.

Alles hat ein Anfang nur der Hund hat drei, ich lass die Blutwurst frei, ruf die Polizei, ich bin high von Liebe und Ketzterei

Die Faszination für Würste ist den meisten ja bereits bereits filmisch nahe gelegt worden:

Guglhupf

Diesen Prachtkerl von Guglhupf gibts bei wursttorte.at. Die schönen Fotos findet man aber leider nur beim Artikel des Kuriers.

guglhupf

Wenn ich diesen Guglhupf seh, vermisse ich als erstes die Bedeckung aus Schokolade. Als Kind habe ich oft Guglhupf, der nördlich des Weißwurstäquators (Mainlinie) auch als Napfkuchen bekannt ist, gegessen. Mein Opa hat Woche für Woche einen Guglhupf gebacken und es fiel mir nie schwer einen ganzen Guglhupf zu essen, außer im Sommer, oder allgemein zur Erdbeersaison, wenn die Erdbeeren nicht nach Rüben schmecken, dann backte mein Opa zusätzlich zum Guglhupf eine Erdbeertorte.

Die erste Torte wurde noch in acht Stücke zersägt, um den weiteren Anwesenden wenigstens einen Hauch von Chance und Empathie zuzugestehen. Weiterlesen „Guglhupf“

Es geht um die Wurst

Schon vor längerer Zeit entdeckt: Der Wurstblog. Vom Wurstquartett bis hin zur Grillverordnung, enthält der Blog alles für den modernen Wurstliebhaber. Passend dazu gibt es auch den Wurstteppich, hier zu sehen das Modell „Mortadella“. Leider nicht ganz günstig: 280 Euro sollte man schon haben für eine Wurst mit 1m Durchmesser. Wem das zu klein ist, kann auch 620 Euro bezahlen und sich nach 8 Wochen Produktionszeit über eine Rießenwurst mit Durchmesser von 1,5m freuen. Für diesen Preis könnte man aber auch ein Jahr lang jeden Tag ein paar Wiener oder eine saftige Bocki essen…